Die Entstehung der Landschaft

Die Landschaft zwischen Haag und Wasserburg entstand im Wesentlichen in der letzten Eiszeit vor ca. 20.000 Jahren. Zu dieser Zeit reichten die Gletscher von den Alpen bis nach Maitenbeth, Haag und Gars und brachten gewaltige Mengen an Steinen, Kies und Sand mit sich.

Mit der Erwärmung des Klimas schmolzen die Eismassen ab und hinterließen eine sanft geformte Landschaft, versehen mit Hügeln und Senken, Talzügen und sogenannten Toteiskessel und -seen, eine Besonderheit der Region.

Durch das rasche Abschmelzen der „lebenden“ Gletscher, brachen einzelne Eisblöcke ab. Die als „Toteis“ bezeichneten Blöcke wurden von Schotter und Sand überdeckt. Darunter schmolzen sie sehr langsam und bewirkten ein Nachsacken der Gesteine. Zurück blieben abflusslose, meist oval geformte Senken. In diesen sammelte sich Wasser und über Jahrhunderte entstanden Seen und Moore.

Entdecken Sie die besonderen Lebensräume der Eiszeitlandschaft

Literaturempfehlung:

  • Darga, Robert: Auf den Spuren des Inn-Chiemsee-Gletschers – Übersicht
  • Darga, Robert und Wierer, Johann Franz: Auf den Spuren des Inn-Chiemsee-Gletschers – Exkursionen